Kursdetails
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Sicher mobil im Alter: Fahren in Dunkelheit, Wind und Wetter

Anmeldung möglich Anmeldung möglich

Kursnr. BE7544
Beginn Di., 06.10.2026, 14:00 - 15:30 Uhr
Dauer 1 Termin
Kursort WBZ, Raum E06, Lernzentrum
Gebühr 0,00 €
Teilnehmer 8 - 20
Bitte beachten Bitte beachten Sie, dass alle unsere Gesundheitskurse aus dem Fachbereich 3 ausnahmslos erst für Personen ab 16 Jahren zugänglich sind!

Kursbeschreibung

In diesem Modul geht es um das Thema Autofahren bei unterschiedlichen Wetter- und Sichtbedingungen. In der Straßenverkehrsordnung spricht man von sieben Faktoren, welche die Wahl der Geschwindigkeit beeinflussen und vom Autofahrenden situativ zu berücksichtigen sind. Es liegt in der Verantwortung der Autofahrenden immer wieder neu zu entscheiden, welche Geschwindigkeit in der jeweiligen Situation gefahren werden kann. 



Dies ist ein Vortrag unserer Reihe "Sicher mobil im Alter":
Die Pkw – Mobilität spielt im Alter eine zentrale Rolle für die gesellschaftliche Teilhabe, ein positives Selbstbild und die Lebenszufriedenheit.Dies zeigt sich besonders für ältere Personen im ländlichen Raum, wo wenig Mobiltätsalternativen zum eigenen Pkw bestehen. 
 Mit zunehmendem Alter kommt es bei allen Menschen zu einer Abnahme der sensorischen, kognitiven und motorischen Leistungsfähigkeiten. Hierbei bestehen große Variationen zwischen den älteren Personen. Diese Abnahme hat auch Konsequenzen für die Fahrkompetenz und das Unfallgeschehen im Straßenverkehr. Sind Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren als Pkw-Fahrende an Unfällen beteiligt, gelten sie in drei von vier Fällen als Hauptverursacherin bzw. Hauptverursacher des Unfalls. Gemessen an ihrer Fahrleistung verursachen Pkw-Fahrerinnen und Pkw-Fahrer ab 75 Jahren 1,8-mal so viele Unfälle mit Personenschaden als es ihr Anteil an der Fahrleistung erwarten lassen würde. 
Ältere Pkw-Fahrerinnen und Pkw-Fahrer verfügen zumeist über viel Fahrerfahrung und glauben, damit die Einschränkungen vollständig kompensieren zu können. Daraus kann ein übermäßig positives Selbstbild auf Seiten der Seniorinnen und Senioren entstehen. Eine realistische Selbsteinschätzung im Hinblick auf das Fahren ist aber wichtig, denn nur mit dieser kann das Fahrverhalten entsprechend angepasst werden.

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